IG Metall Alfeld-Hameln-Hildesheim
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18.11.2019, 06:11 Uhr

"Mehr Rente – Mehr Zukunft“ – die IG Metall bezieht im Bundestagswahlkampf Position

Die IG Metall präsentiert ihre Vorschläge für eine solidarische Alterssicherung. Die Leistungen der gesetzlichen Rente sind im Sinne der Arbeitnehmer neu zu regeln.

  • 24.05.2017
  • Aktuelles, Pressemitteilungen, Senioren

Die IG Metall nutzt den Bundestagswahlkampf, um die Debatte für eine Reform der gesetzlichen Altersrente neu aufzunehmen, die diesen Namen auch wirklich verdient. „Das Rentenniveau darf nicht weiter sinken, sondern muss wieder steigen“, nennt Mathias Neumann, der 2. Bevollmächtigte der IG Metall Alfeld-Hameln-Hildesheim eine zentrale Forderung der IG Metall. "Außerdem müsse die jährliche Rentenanpassung wieder an die allgemeine Lohnentwicklung gekoppelt werden."

Unsere Kollegen suchen das Gespräch mit den Menschen vor Ort.

Der Nachhaltigkeitsfaktor bei der Berechnung der Rentenanpassung müsse zukünftig unberücksichtigt bleiben. Selbstverständlich werde auch die Forderung nach der Abschaffung der Rente mit 67 nicht aufgegeben.

Der erste Meinungsaustausch mit Kandidaten aus dem Wahlkreis Hildesheim (WK 48) hat bereits Anfang April stattgefunden. Eine Annäherung der Positionen habe es nicht gegeben. Für die kommenden Wochen ist die IG Metall mit Informationsständen an den Markttagen in Bad Münder (24.5.), Hameln (27.5.), Emmerthal (2.6.), Sarstedt (9.6.), Gronau (16.6.), Alfeld (17.6) und Hildesheim (8.7.) vor Ort, um das Gespräch mit den Bürgern zu suchen. Vor der Bundestagswahl sind nach Angaben der Gewerkschaft weitere Aktionen in Vorbereitung.

Bereits im Juli 2016 hatte die IG Metall ihr Konzept veröffentlicht, dessen Basis die Forderung nach einer Stabilisierung und mittelfristigen Anhebung des Rentenniveaus ist. Selbst eine Erhöhung der Beiträge für die gesetzliche Rentenversicherung könnten die Gewerkschafter mit tragen. Voraussetzung hierfür sei, dass die volle paritätische Finanzierung der gesetzlichen Rentenversicherung wieder hergestellt werde.

"Jetzt sind diejenigen gefordert, die im Herbst gewählt werden wollen", nimmt Mathias Neumann die Kandidaten zur Bundestagswahl in die Pflicht. "Unsere Vorschläge für einen Strategiewechsel in der Rentenpolitik liegen seit langem auf dem Tisch.“


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