IG Metall Alfeld-Hameln-Hildesheim
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03.12.2021, 01:12 Uhr

HuK Tarifrunde 2021

Auslaufen der Friedenspflicht, miese Angebote der Arbeitgeber heißt Bewegung und Warnstreiks in der Holzbranche

  • 15.10.2021
  • Aktuelles, Betriebe / Branchen, Vertrauensleute

Nach dem Auslaufen der Friedenspflicht am Mittwoch, den 13. Oktober 2021 haben die Kolleginnen und Kollegen der Branche Holz in unserer Geschäftsstelle den Aufrufen zum Warnstreik nachhaltig Folge geleistet.

#ohne uns gibt es keine Gerechtigkeit in Betrieb und Gesellschaft.

Am Mittwoch, Donnerstag und Freitag sind in den Betrieben betriebliche Sprechstunden und Warnstreiks mit Frühschlussaktion trotz schlechtem Wetter mit großer Resonanz umgesetzt worden.

Die IG Metall fordert für die Kolleginnen und Kollegen z.B. für Wilkhahn in Eimbeckhausen und Haworth in Bad Münder, wie auch Wini in Marienau ein Tarifpaket von 5,8% für 12 Monate. 4,5% sollen sich in der Tabelle Lohn und Gehalt wiederfinden und die Differenz muss in den betrieblichen Demografiefonds fließen, damit auch zukünftig u.a. Altersteilzeit in der Holzbranche möglich ist. Darüber hinaus muss die Ausbildungsvergütung überproportional erhöht werden.

Nach dem „Angebot“ der Arbeitgeber auf der 1. Tarifverhandlung am 10. September 2021 (i.H. von 6 Leermonaten und 12 Monaten 1,2%, sowie weiteren 12 Monaten mit 1,3% und einer klaren Absage zur Frage Demografie und Altersteilzeit) und dem daran Festhalten bei den 2. Tarifverhandlungen am 24. September 2021 haben die Beschäftigten in der Geschäftsstelle ihren Unmut durch betriebliche Aktionen und Warnstreiks bekräftigt.

„Die Beschäftigten sehen auch beim täglichen Einkaufen, dass das Mickerangebot der Arbeitgeber nichts in der Geldbörse bringt“, sagt Mathias Neumann, Tarifkommissionsmitglied in der Holz- und Kunststoffverarbeitende Industrie. „Die betrieblichen Aktionen und aktuellen Warnstreiks sind eine gute Untermauerung unserer Forderung für die Zukunft in der Holzbranche am Montag, den 18. Oktober 2021 in Melle, bei Osnabrück bei den 3. Tarifverhandlungen“, ist sich Mathias Neumann sicher.


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