IG Metall Alfeld-Hameln-Hildesheim
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14.11.2018, 05:11 Uhr

Textile Dienste

Tarifrunde Textile Dienste 2018 - Die Tarifforderung steht!

  • 11.10.2018
  • Aktuelles, Betriebe / Branchen, Pressemitteilungen

Die IG Metall fordert 5 Prozent mehr Entgelt bei einer Laufzeit von 12 Monaten sowie die Weiterführung und Verbesserung des Altersteilzeittarifvertrages. Ebenso soll die Angleichung des Flächentarifvertrages Ost an den Flächentarifvertrag West erreicht werden.

Thomas Junge (re.), Tarifkommissionsmitglied Textile Dienste und BR-Vorsitzender bei Mewa, Dirk Cramb (li.) stellv. BR-Vorsitzender bei Mewa

Alfeld-Hameln-Hildesheim – Auf Grundlage der Forderungsempfehlungen aus den regionalen Tarifkommissionen beschloss der Vorstand der IG Metall am 9. Oktober abschließend über die Tarifforderung. Für die Beschäftigten in Unternehmen der Branche Textile Dienste wird eine Steigerung der Entgelte um 5 Prozent sowie die Fortführung der Altersteilzeit zu verbesserten Bedingungen und die Angleichung der Arbeitsbedingungen des Flächentarifvertrages Ost an den Flächentarifvertrag West gefordert. Das Forderungspaket wird den Arbeitgebern in der ersten Verhandlungsrunde am 11. Oktober in Frankfurt am Main präsentiert.

Die Forderungen sind gut begründet. „Die Branche kann sich über eine gute Auftragslage freuen, darum sehen wir keinen Grund zur Zurückhaltung“, kommentiert Thomas Junge, Betriebsratsvorsitzender von Mewa in Hameln, die Debatte. „Wir fordern gemeinsam mit unseren Kolleginnen und Kollegen den gerechten Anteil am wirtschaftlichen Erfolg.“

Auch die Fortführung des bestehenden Tarifvertrages zur Alterszeit zu verbesserten Bedingungen ist für die Kolleginnen und Kollegen eine wichtige Komponente der Tarifforderung. „Bei unseren belastenden Arbeitsbedingungen kann niemand bis zu seinem 67. Lebensjahr arbeiten“, ergänzt Dirk Cramb, stellvertretender Betriebsratsvorsitzender von Mewa. „Deshalb ist eine Weiterführung des Tarifvertrages Altersteilzeit mit den richtigen Rahmenbedingungen dringend notwendig.“

Die Angleichung der Arbeitsbedingungen des Flächentarifvertrages Ost an diejenigen des Flächentarifvertrages West sind 28 Jahre nach der Wiedervereinigung längst überfällig. „Eine weitere Angleichung des Ost-Flächentarifvertrages an den Westen ist mehr als nur eine Frage der Gerechtigkeit!“, stellt Sabine Glawe, die zuständige Gewerkschaftssekretärin, fest. „Und natürlich ist unsere Forderung auch wirtschaftspolitisch sinnvoll.“


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