IG Metall Alfeld-Hameln-Hildesheim
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18.09.2019, 13:09 Uhr

IG Metall Jugend

"An der IG Metall finde ich gut, dass ich immer ein Gesicht und einen Ansprechpartner vor Ort habe."

  • 03.09.2019
  • Aktuelles, Betriebe / Branchen, Jugend

Isabella Schackert ist im zweiten Ausbildungsjahr bei Waggonbau Graaff in Elze und dort die neue Vorsitzende der Jugend und Auszubildendenvertretung. Wir haben Isabella getroffen und ihr einige Fragen stellen dürfen.

Isabella Schackert, Jugend- und Auszubildendenvertreterin bei Waggonbau Graaff in Elze.

IG METALL: Isabella du arbeitest ja bei der Firma Waggonbau Graaff in Elze als Konstruktionsmechanikerin im zweiten Ausbildungsjahr. Das ist ja ein spannendes Themenfeld, wie bist du dazu gekommen?

ISABELLA: Über die Agentur für Arbeit habe ich von Waggonbau Graaf erfahren und das dort ausgebildet wird. Unter den verschiedenen Betrieben, die mir empfohlen wurden war Graaff die Firma, die mich am meisten angesprochen hat.

IG METALL: Waggonbau ist ein sehr forderndes Tätigkeitsfeld, was reizt dich daran besonders?

ISABELLA: Ich habe mich natürlich auf mein Vorstellungsgespräch vorbereitet und die Firma recherchiert. Wir bauen hier sehr unterschiedliche Waggons die auch alle ihre eigenen Herausforderungen haben, da sie sehr kundenspezifisch sind. Diese Abwechslung hatte ich gesucht.

IG METALL: Seit November 2018 bist du die Vorsitzende in der Jugendvertretung im Betrieb. Wieso hast du dich für dieses Engagement entschieden?

ISABELLA: Ich möchte mich für die Azubis einsetzen und etwas bewegen. Dabei habe ich gelernt, dass es viel Spaß macht Anfragen, der Auszubildenden zu ermöglichen oder sie bei bestimmten Sachlagen zu unterstützen. Oft geht es ja nur darum Informationen weiterzugeben, so kann ich das Leben von uns Azubis besser machen.

IG METALL: Als Jugendvertreterin bist du natürlich auch in der IG Metall. Warum ist das für dich wichtig?

ISABELLA: An der IG Metall finde ich gut, dass sie Angebote wie zum Beispiel das Fußballturnier oder den Aktionstag in Berlin organisiert. Wichtiger ist jedoch, dass ich immer ein Gesicht und einen Ansprechpartner vor Ort habe, wenn ich eine Frage habe, das gibt mir Sicherheit. Durch die neu ausgehandelten Tarifverträge ist noch mehr für Auszubildende möglich geworden wie zum Beispiel einen Tag Freistellung zum Lernen vor den Prüfungen. Aber auch generell ist die Förderung der Jugend bei der IG Metall ein großes Thema.

IG METALL: Welche Projekte möchtest du in deiner Amtszeit angehen?

ISABELLA: Demnächst geht unser Ausbilder in die Rente und sein Nachfolger soll erst nach seinem Ausscheiden während der laufenden Zwischenprüfungen anfangen. Ich setze mich gerade dafür ein, dass er etwas früher seine Aufgaben beginnen und bereits unsere Zwischenprüfungen gut mit vorbereiten kann.

Ein weiteres Thema ist die Schaffung einer Ausbildungswerkstatt. Bisher wird das Thema immer wieder verschoben. Derzeit werden den Azubis die Ausbildungsinhalte ausschließlich in Betriebsdurchläufen vermittelt. Dass wollen wir ändern! Ich will mich dafür einsetzen, dass die die Schaffung einer Ausbildungswerkstatt schnell in Angriff genommen wird.

Worauf ich momentan besonders stolz bin, ist das die Azubis Werbung für die Ausbildung in unserem Betrieb machen. Wir haben zusammen einen eigenen Flyer, von Auszubildende für Auszubildende, gestaltet. Im Herbst dieses Jahres besuchen wir die Berufsmesse in Drispenstedt, um für eine Ausbildung bei Waggonbau Graaff zu werben.

IG METALL: Dann hast du ja wirklich viel zu tun. Ich wünsche dir dafür viel Erfolg.


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